Bisher

Was bisher geschah

Geboren Ende der 1970er Jahre in einer ostdeutschen Kleinstadt, habe ich in den 1990ern intensiv an meiner künstlerischen Karriere gebastelt – aus der dann doch nichts wurde. Dafür aber: Zivildienst in Köln, Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaften und Germanistik in Leipzig, erste Theatererfahrungen am Theater in der Fabrik in Dresden. Was all das einte, war die Faszination, die Leidenschaft für Text.

Zwischen 2002 und 2008 entstanden zahlreiche Hörspiele und Theaterinszenierungen, u.a. in Leipzig, Hildesheim, Dresden, Tübingen und Jena. Ich inszenierte nach Texten von Pierre Carlet de Marivaux, Federico García Lorca, Fjodor Dostojewski oder John Irving und spezialisierte mich auf Stückentwicklungen.

Zu dieser Zeit begann ich auch mit dem sogenannten "Online-Publishing". So fand zum Beispiel die Dokumentation meiner letzten freien Theaterarbeit (KRIEG! Anleitung zum freien Denken, Leipzig, Dresden, Hildesheim, Köln 2007/2008) genau an dieser Stelle, unter der Domain www.mariokeipert.de, statt.

Nach meinen vorerst letzten Theaterinszenierungen (zuletzt: Das Hotel New Hampshire nach John Irving, Tübingen 2008) konnten Rezensionen, Inszenierungsfotos und dramaturgische Notizen die Miete irgendwann nicht mehr zahlen. Ich zog also ein paar Hausnummern weiter und arbeitete als Webdesigner und -entwickler, als Konzeptioner und Projektleiter. Immer wieder fielen mir dabei Texte aus der Tasche, die ich nicht unbehaust auf dem Weg zurücklassen wollte. So entstand im Jahr 2010 dieser Blog.

textwärts ist ganz der Welt der Texte gewidmet. Zunächst meinen eigenen, manche fertiger als andere, manche sicherlich klüger als ihr Autor. Erzählt wird die Geschichte von Momenten aus meinem Leben, die es textwärts trieb.

In den letzten Jahren sind zunehmend Bücher zum Ausgangspunkt und Gegenstand meiner Texte geworden. Der Blog entwickelte sich zu einem Lesejournal. Wie als Echo meiner literaturwissenschaftlichen und literarischen Anfänge möchte ich mit meinen Reflexionen und Auseinandersetzungen vor allem eins: die Begeisterung für literarische Texte wecken. Ich schreibe bewusst subjektiv und selten reißerisch. Thematisch halte ich mich offen, ein Fokus liegt aber auf religiösen und gesellschaftlichen Fragestellungen.