18.07.2019

Cherubinischer Staub

Ein kostbares, kaum zu ergründendes Brevier: über ein Jahr kehrte ich immer wieder zu diesen Texten zurück, kaum je habe ich so viel Zeit in einem Gedichtband verbracht.

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10.07.2019

Herkunft

"Ich bin einem Land geboren, das es nicht gibt." Von da aus beginnt Saša Stanišić eine durchaus auch wahnwitzige Erkundung seiner Herkunft – poetisch, persönlich, politisch zugleich.

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16.06.2019

Simenon lesen (4): Der Mann, der den Zügen nachsah

Zwischen Kafka und Handke operiert Georges Simenon im Grenzland der Kriminalliteratur – mit beunruhigenden Ergebnissen.

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06.05.2019

Der Strom

Ein Buch wie ein Besuch in einem französischen Restaurant: Natürlich kann man darauf verzichten. Doch man ahnt nicht, welche Sinneslust, welchen Genuss, welche Erkenntnis man so verpasst. Ein Glück, das es solche Bücher gibt.

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29.04.2019

Dylan. Christ?

Ende der 1970er Jahre irritiert Bob Dylan Fans und Kritiker mit christlich inspirierter Musik und von Predigten durchzogenen Konzerten. Nur ein weiterer Rollenwechsel des Sängers, eine im Verhältnis zum Gesamtwerk doch recht kurze und daher zu vernachlässigende Phase? Oder ist da mehr? Bob Dylan und das Christentum - drei Versuche einer Annäherung.

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14.04.2019

Warum Ostern?

"Ostern ist jetzt, und jetzt, und jetzt?" (Peter Handke) Was glaubt man, wenn man an die Auferweckung Jesu glaubt? Was heißt das für das tägliche Leben?

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03.04.2019

Der Klang

"Du lebst im Wollen und nicht im Wachsen." Bumm. Das sitzt. So eine weichgespülte Wellness-Spiritualität für das gebeutelte Ego ist des Martin Schleske Sache nicht. Als Geigenbauer weiß er um die Notwendigkeit ausdauernder, präziser und fordernder Arbeit und um das Geheimnis unablässigen Übens. Als Erzähler gibt er mit seinen bisher zwei schwergewichtigen Büchern Zeugnis ab von der unergründlichen Weisheit, die in den Texten der Bibel gespeichert ist. Ein Buch, das auf die wirklich großen Fragen keine einfachen Antworten gibt.

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29.03.2019

Der Widersacher

Ein Mann lebt 18 Jahre lang mit einer komplett erfundenen Identität. Als Forscher bei der WHO sei er weltweit unterwegs, bestens vernetzt, ein Großverdiener – eigentlich aber verbringt er seine Tage auf einsamen Spaziergängen, im Auto oder allein in Hotelzimmern. Als die Lüge aufzufliegen droht, ermordet er Kinder, Frau und Eltern. Den eigenen Selbstmordversuch überlebt Jean-Claude Romand knapp. Eine Annäherung an das Unfassbare auf ungewöhnliche, schwer zu verdauende Weise.

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23.03.2019

Stimmen

"Die Leichtigkeit, mit der das Geschlechterverhältnis praktiziert wurde, konnte ich nie begreifen." – Einige der schönsten Kurzgeschichten des letzten Jahres finden sich gleich zu Beginn des laut Herausgebern letzten Bandes mit "neuen Texten" von Wolfgang Herrndorf.

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11.03.2019

Neujahr

Reden wir von Überforderung.

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