Paul Auster: 4 3 2 1
Ein schwerer Brocken: Paul Austers "4 3 2 1" hielt mich mit seinen 1259 Seiten fünf Monate lang in Beschlag. Weil sich, was da zwischen den Buchdeckeln liegt, kaum zusammenfassen lässt, mach ich's kurz ...
Ein schwerer Brocken: Paul Austers "4 3 2 1" hielt mich mit seinen 1259 Seiten fünf Monate lang in Beschlag. Weil sich, was da zwischen den Buchdeckeln liegt, kaum zusammenfassen lässt, mach ich's kurz ...
Empfehlen ließ ich mir den "Man in Black" neulich von Frank Berzbach, der in der 2. Ausgabe des schönen Bookazines "Vinyl Stories" darüber schreibt, "wie ein Mann zu einer Ikone der Pop-Kultur wurde, der mit Pop nicht viel zu tun hatte".
Fliegende Blätter von Kult und Gebet: Christian Lehnert's Essay über Paulus ist vielleicht eins der wichtigsten Bücher in meinem Leben. Nun wendet sich Lehnert dem christlichen Gottesdienst zu - und zwar aus einem "seelischen Desaster" heraus...
Nachdem Christian Nürnberger schon einmal dargelegt hat, was man über die Bibel "wirklich wissen muss", liefert er auch im Folgeband, Das Christentum, wie erwartet kein Lexikon der christlichen Geschichte. Auf 300 Seiten eilt er durch 4000 Jahre Kulturgeschichte, nicht um Fakten und Personalien zu vermitteln, sondern um die Bedeutung des Christentums für die heutige Welt zu erforschen. Was man wirklich wissen muss? Die Frage zielt auf eine Essenz der christlichen Botschaft für die Welt von heute.
Ich weiß nicht. Das Meisterwerk, als das dieses Buch gefeiert wird, kann ich irgendwie nicht entdecken. Selten einen kunstvolleren Roman gelesen; aber diese Sprache!
Ähnlich wie Wolfgang Herrndorfs Arbeit und Struktur zeigt Welt im Rücken, Thomas Melles Blick auf das eigene Dasein als Manisch-Depressiver: Wirklichkeit, oder was wir dafür halten, ist nicht nur ein soziales und kulturelles Konstrukt sondern resultiert aus der Verabredung neuronaler Prozesse, sich in einigermaßen erwartbaren Bahnen zu bewegen.
"Normalerweise diskutieren wir nicht über ökologische Fragen, wenn wir über Digitalisierung sprechen," so Harald Welzer zu Beginn seines neuen Buches mit dem reißerischen Titel "Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit". Welzer hat ein Feindbild. Und was für eins.
Wie wir im vermeintlich persönlichsten Gefühl alle recht gleich und im Grunde ziemlich unoriginell sind: Ein Roman über die Liebe und Ehe. Über Liebesgeschichten und Eheromane. Über Sehnsucht und Illusionen. Und eine Erzählung von "unauthentischen Menschen", Autoren, Lektoren und anderen fiktiven Charakteren.
Würdest du andere behandeln wie dich selbst? Nur eine von vielen inspirierenden Fragen, die das neue Buch von Frank Berzbach stellt.