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    Belletristik & Sachbuch Kinder- & Jugendliteratur Verstreute Texte Über mich

  • In den Fängen der Erinnerung
    Georg Klein

    Den allwissenden, allmächtigen auktorialen Erzähler von all den Goethes, Jean Pauls und Manns der Literaturgeschichte kann man ja eigentlich schon lange nicht mehr ertragen. Dieser Kenntnisvorsprung – und damit die Macht – gegenüber den Figuren wirkt in der Literatur spätestens seit Existenzialismus und der Rückkehr des Fragments irgendwie anachronistisch, langweilig, selbstgenügsam. Meint man. Spätestens bis einen der Roman unserer Kindheit in den Fingern hatte.

    25.04.2010
  • Kraft der Kürze
    Philip Roth: Empörung

    Ein kurzes Buch mit einer erschütternden Kraft.

    01.04.2010
  • Einheitsbild
    Ralf Rothmann: Feuer brennt nicht

    Ein Liebender, der am Ende den Abschiedsbrief seiner Freundin selbst verfassen muss: Glücklicherweise gibt es Schriftsteller. Glücklicherweise gibt es diesen Schriftsteller, Wolf, der uns diesen Roman beschert: Künstler-, Liebes- und Gesellschaftsroman, mit einer Hauptfigur, die gern Bohemien sein möchte, es aber nur zum verzagten Romantiker schafft.

    01.04.2010
  • Das Licht, die Schatten, der Staub
    Zu Jörg Fauser

    Fausers Romane werden schneller, zwangsläufiger und abgedrehter – und vor allem: Sie werden besser von Buch zu Buch. Was man schon bei der Lektüre des ersten, dem SCHNEEMANN, nicht für möglich halten möchte.

    01.04.2010
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