Neujahr
Reden wir von Überforderung.
Reden wir von Überforderung.
Michel Houellebecq ist seit Jahren der Bestsellerautor Frankreichs, auch hierzulande. Angesichts des Anfang des Jahres erschienenen Romans "Serotonin" fragt man sich: Warum eigentlich?
Die Rückkehr des verlorenen Sohns, in der einfühlsam erzählten Variante von Marilynne Robinson. Ein fesselndes Portrait menschlicher Beziehungen vor den großen Fragen nach Glauben und Sünde, Vergebung und Liebe.
"Les Pitard" könnte im Simenonschen Gesamtwerk fast als Frühwerk durchgehen; der 1935 erschienene Roman baut auf recht durchschaubaren Gegensätzen auf, die Simenon gründlich durchexerziert, bevor er sie im grandiosen Finale bis hin zur Katastrophe entfesselt.
Die Arbeit im Kirchenvorstand: "Wer nimmt so etwas freiwillig auf sich? Und warum?" Nur eine von vielen Fragen, die in diesem Buch nicht beantwortet werden. Zum Glück. Ein Buch, eine Einladung zur Auseinandersetzung mit der Rolle des Glaubens im eigenen Leben – für Christen genauso wie für die, die es (nicht) werden wollen.
In dieser Welt kommt es nicht auf Handwerkszeug an, sondern auf gutes Marketing. Aidan Truhen beschreibt eine Welt, in der Leben nur so viel Wert ist, wie die Geschichte, die sich darüber erzählen lässt. Sein Held Jack Price hat einige Lektionen zum Thema "Storytelling" auf Lager.
Das China des 19. Jahrhunderts als Blaupause für die Konflikte der Gegenwart? Stephan Thomes umfangreicher Roman ist "Historienschinken" und Gleichnis zugleich.
Der Versuch, hinter unzähligen getrunkenen Bieren, zwischen den dunklen Ecken der Geschichte den eigenen Bruder zu finden und vielleicht endlich loslassen zu können. Doch lässt sich die Schwerkraft erfolgreich überwinden?
"Nicht einer der stärksten romans durs, aber gut..." Der 1958 veröffentlichte Roman "Striptease", nun im Rahmen der Simenon-Neuedition in neuer Übersetzung erschienen, führt das Faszinierende des Simenon'schen Schreibens in nuce vor Augen.