
Über Freiheit
Fast schon eine Aufforderung zum Widerstand: in Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart skizziert die Historiker Timothy Snyder eine Form von Freiheit, die erst noch zu schaffen wäre. Es wäre höchste Zeit.
Fast schon eine Aufforderung zum Widerstand: in Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart skizziert die Historiker Timothy Snyder eine Form von Freiheit, die erst noch zu schaffen wäre. Es wäre höchste Zeit.
"Wenn Reisen seit jeher Selbsterkenntnis ist, dann beginnt sie damit, sich selbst zu relativieren." Navid Kermani bereist den "vergessenen Kontinent".
Dieses Fragen nach Gott sei allen Gemeindepädagog*innen dieses Landes unters Kopfkissen gelegt.
Endlich mal "Keine Bibel!" Der halbe Regalmeter mit Bibelausgaben genügt ja auch. Warum das neue Buch von Christian Nürnberger dennoch eine lesenswerte Ergänzung darstellt, erzähle ich in dieser Ausgabe meiner kleinen "Bibelkunde".
Glaube niemals einem Schriftsteller, wenn er das Wort Wahrheit in den Mund nimmt.
Wie lässt sich auf nur 150 Seiten angemessen von einer historischen Katastrophe erzählen? Barbaros Altuğs bewegender Roman über den Völkermord an den Armeniern folgt einer jungen Frau in die Abgründe des 20. Jahrhunderts – und der eigenen Familiengeschichte.
"Ich wollte einfach aufschreiben, wie es mit uns begonnen hat", entschuldigt sich der Erzähler. Denn auf der Suche nach einer Antwort auf die eigentlich so einfache Frage nach der ersten Begegnung, verliert Frank Berzbach die Kontrolle über das eigene Erzählen – zum Glück.
Michel Houellebecq ist seit Jahren der Bestsellerautor Frankreichs, auch hierzulande. Angesichts des Anfang des Jahres erschienenen Romans "Serotonin" fragt man sich: Warum eigentlich?
Navid Kermani reist in den Orient in das Land, aus dem seine Familie stammt; fast zeitgleich unternimmt sein Freund und Verlagskollege Martin Mosebach eine Reise nach Ägypten: in ein ihm fremdes Land, in dem er die Ursprünge, vielleicht auch das Korrektiv seines eigenen Glaubens sucht.